Brundibár

Komponist: 
Krása Hans
Dauer: 
35:00
Besetzung: 

Orchester Kinderchor szenische Darstellung

bereits aufgeführt von: 

Titelseite des Stückes Brunibar Hans Krása komponierte die Kinderoper Brundibár (zu deutsch: „Die Hummel“) auf einen Text von Adolf Hoffmeister 1938. Sie wurde 1941 im jüdischen Kinderheim in Prag uraufgeführt. Nach seiner Deportation in das KZ Theresienstadt schrieb Hans Krása die Partitur erneut nieder, da er sie nicht hatte mitnehmen können. In Theresienstadt wurde die Oper 55-mal gespielt und gab damit den teilnehmenden Kindern ein Stück Normalität und Freude zurück.

Auch zur Zeit wird die Kinderoper an Schulen und Theatern – teils als Klavierfassung, seltener auch in der vollständigen Theresienstädter Orchesterfassung – aufgeführt. Oft bietet sich auch an, die relativ kurze Oper mit Vorträgen von Zeitzeugen und Ausstellungen zu diesem Thema zu verbinden.

Tony Kushner als Erzähler und Maurice Sendak als Illustrator haben die Geschichte über Brundibár bzw. als Kinderbuch veröffentlicht.

 

Beschreibung: 

Aninka und Pepicek sollen Milch für ihre kranke Mutter holen. Doch in der großen Stadt gibt es nichts umsonst. Die Kinder beschließen zu singen, um etwas Geld zu verdienen -– aber der böse Leierkastenmann Brundibar scheucht sie fort. Die beiden sind verzweifelt, als sie unerwartete Hilfe bekommen: Die Tiere rufen die Kinder der Stadt zusammen, und gemeinsam stellen sie ein großes Konzert auf die Beine. Danach haben Aninka und Pepicek genug Geld, um Milch zu kaufen. Und der böse Brundibar wird aus der Stadt gescheucht.

Dies ist eine wunderschöne Geschichte darüber, dass man Tyrannen besiegen kann, wenn alle zusammenhalten und Mut zeigen. Dahinter steht eine sehr reale Geschichte: Die Kinderoper “Brundibar” von Hans Krása und Adolf Hoffmeister, nach der dieses Buch entstanden ist, wurde von 1943 an 55mal im KZ Theresienstadt aufgeführt. Sie hat damals vielen Kindern Mut und Hoffnung gegeben.