Die Blecharbeiter

Komponist: 
Sonus Brass
Beschreibung: 

Titelseite des Stückes Die Blecharbeiter

„Die Blecharbeiter“ sind ein Musikvermittlungsprojekt, das Kindern einen anderen Zugang zur Musik verschafft. Anstatt herkömmlicher Instrumentenvorstellungen wird hier die Instrumentenfindung in eine professionelle Geschichte verpackt, die darüber hinaus sehr amüsant ist, und die Zuhörer werden in diese Geschichte miteinbezogen. Die Zielgruppe des Stücks sind Kinder im Volksschulalter. Die „Blecharbeiter“ kann man auch buchen - sicherlich eine gute Investition in die Jugendarbeit eines Vereines, der Kinder dazu motivieren möchte, ein Instrument zu lernen!

Inhalt:

„Fünf arbeitslose Menschen treffen einander zufällig. Sie machen sich Sorgen, wie sie sich und ihre Familie durchs Leben bringen können. Aus purer Langeweile spielen sie mit einem Haufen Blech - vermeintlicher Schrott. Alles tönt, klappert und klopft - sie entdecken, dass aus diesem Schrotthaufen Instrumente zusammengesetzt und Töne erzeugt werden können...“

So beginnt die Geschichte von den Blecharbeitern, hinter denen in Wirklichkeit fünf ausgezeichnete und kreative Musiker aus Vorarlberg stecken. Sie - Stefan Dünser (Trompete), Attila Krako (Trompete), Silke Allmayer (Horn), Wolfgang Bilgeri (Posaune) und Harald Schele (Tuba) gründeten 1994 das Sonus Brass Ensemble. Seitdem tritt die Gruppe regelmäßig in mehreren Ländern Europas (Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Griechenland, Türkei) sowie den USA auf.

 

„Sogar ganze Musikstücke können sie spielen! Die Instrumente werden weiter erkundet. Jedes hat einen eigenen Klang, was sofort in Solostücken unter Beweis gestellt wird. Klar müssen die Zuhörer mithelfen - wie sollen die Blaumänner sonst wissen, wie man sich mit so einem „Ofenrohr“ oder einem „Blechknäuel“ richtig verhält…“

Die Blecharbeiter binden somit das Publikum in das Stück ein. „Wir stellen uns beim Zusammenstellen der Instrumente so ungeschickt an, dass die Kinder uns sofort Anweisungen zurufen, wie wir Horn, Trompete, Posaune und Tuba zusammenbauen sollen!“, erzählt Wolfgang Bilgeri. Gleichzeitig lernen die Zuhörer aber auch, dass es notwendig ist, beim Musizieren aufeinander zu hören und gleichzeitig einzusetzen. „Die Kinder sind am Ende des Stückes ganz begeistert, dass die anfänglichen Nicht-Musiker am Ende doch etwas Tolles zustande bringen!“

„Man einigt sich, künftig als Band aufzutreten - nur, wie soll diese Band denn heißen? Da alle in ihrem erlernten Beruf mit Blech zu tun hatten, liegt es nahe, sich „Blecharbeiter“ zu nennen. Der Name wäre also gefunden und mit dem ersten eigenen Stück, dem „Blecharbeiter-Rap“, beginnt die Musikerkarriere.“

Die Geschichte hat somit ein „Happy End“, doch nun fängt der Spaß erst an! Begeistert wollen die Kinder die Instrumente ausprobieren. „Sie gehen jedoch viel mehr auf jene Musiker zu, die ihnen sympathisch sind, als dass sie bereits Präferenzen für bestimmte Instrumente haben. So stürmen vor allem die Mädchen zu unserer Hornistin Silke zu.“, erklärt Wolfgang Bilgeri.

download Bericht über die Blecharbeiter im Jugendcorner der Österreichischen Blasmusikzeitung  (99,2 KB)